Gehirnakrobatik

Zu viele Zeichen fuer Twitter, zu langfristig fuer Facebook, zu wenig fuer meine Memoiren - aber meine Perspektive zur Welt.

Spackeria zum Zweiten

1. Information ist viral - ein Ausbruch möglich, nicht zwingend.

Datenschutz ist einzig temporärer Natur. Seine Wirksamkeit bemisst sich an der Verzögerung Informationen unter Verschluss zu halten. Die Herausforderung an ihn wachsen im selben Maße, wie das Interesse an seiner Umgehung.
Funktionierender Datenschutz ist einerseits trügerische Momentaufnahme und andererseits Beleg für mangelnde Bestrebungen ihn auszuschalten.


2. Öffentlichkeit funktioniert nicht binär.

Intimität ist eine Komfortzone. Sie zu schützen ist ein Balanceakt auf dem Bindeglied zwischen Partizipation an Gesellschaft und ichbezogener Autarkie. Mit jeder Bezugsperson gewinnt - in deren Diskretion zu erbringendes - Vertrauen an Gewicht. Das Risiko zur unfreiwilligen Öffentlichkeit steigt mit jeder Interaktion, aber die Chance zur erwünschten Öffentlichkeit steigt mit jeder Interaktion.

3. Wahrheit ist formbar und relativ.

Ich denke also bin ich also hinterlasse ich Spuren. Ich kann die Intensität, die Ausrichtung und die Interpretationen beeinflussen, nicht aber die Existenz der Auswirkungen meines Handelns und meiner Kommunikation. Die informationelle Selbstbestimmung bedarf wachsend mehr Aufwand. Hilfreich, aber nicht garantierend, sind bewusste Nutzung von Transparenz, Nebelkerzen und digitales Thai Chi. Wer um die Möglichkeiten beobachtender Instanzen weiß, kann unter dem Radar tanzen oder pragmatisch drauf scheissen - im Idealfall selektiv.

4. Trau, Schau, Wem.

Die Natur der Daten und ihr Schutz wecken Begehrlichkeiten. Technische Möglichkeiten und Verknüpfungen wollen genutzt werden. Die Interessen reichen von Verwertung über Kontrolle bis hin zu Schädigung. Die dafür benötigte Information wird freiwillig übergeben, aufgezwungen abgefragt, mit großen Aufwänden erlangt oder gar künstlich erzeugt. Mangels funktionierendem Schutz, bietet sich eine gesellschaftliche Fokusverlagerung an:
Schaffung strikter und realitätsnaher Regeln für Datenverwendung und eine Ahndung von Verstößen. Der Retourkontrolle spielt ein wichtiger Aspekt in die Hände: Punkt 1 und folgliche Leaks.

5. Ninjas und Schwärme

Unerkannte Spaziergänge und Kritzeleien auf den Klowänden des Internet bleiben trotz oder gerade wegen der vorigen Ausführungen möglich. Wer sich geschickt bewegt oder in Schwärmen untertaucht profitiert von nicht enden wollenden Datenzuwächsen - jede Information emanzipiert sich irgendwann von ihrem Urheber.
Die resultierenden Vor- und Nachteile sind eine Herausforderung für die Gesellschaft und das Individuum. Frei nach F. C. Oetinger bedarf es der Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht zu ändern sind; den Mut, Dinge zu ändern, die änderbar sind; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Mobbing und üble Nachrede sind kein digitales Problem, das Netz ist einzig ein weiteres Transportmittel. Im Großen und oftmals Positiven widerum wird kein Machtkörper durch Regulation und Mechanismen dafür sorgen können, das Kritik, Protest und Meinung stummgeschaltet wird. Die Emanzipation der kleinen Sender ist unabwendbar.

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Spackeria…loser Wortmüll

Ich wage einen Tanz zwischen den Fronten im Datenschutzdilemma. Hierbei möchte ich meine Sympathie für die Spackeria nicht verhehlen, wenngleich ich deren überspitzten Forderungen als das bewerte was sie sind: Denkanstöße.

Seit einigen Jahren lehne auch ich mich immer weiter aus dem Fenster und “riskiere” Öffentlichkeit - auch, aber nicht nur - im Internet. Ich begann mit Pseudonymität durch Nicknames, die sich im Laufe der Zeit immer näher an meine bekannten Rufnahmen annäherten und kommuniziere mittlerweile immer häufiger mit Klarnamen. Wiedererkennbarkeit und die Möglichkeit eine klar zuzuordnende Kommunikation - auch im RL - führen zu können waren die ersten Gründe, desweiteren geht es auch darum eine “eigene” Identität und Reputation zu erarbeiten.

Die Spackeria lenkt ihren Fokus auf digitale Naturgesetze, die Eigenschaften von Daten. Liquide wie Quecksilber lassen diese sich nur mit größter Mühe einsperren - 100%iger Schutz aber bleibt unerreichte Zielvorgabe. Vielmehr wiegt ein vorgeblicher Schutz in falscher Sicherheit und zeigt bei Veröffentlichung sensibler Daten, wie naiv Menschen dazu neigen einige Daten überhaupt erst zu erstellen.

Die Erstellung von Daten ist der erste Schritt, weg von Schutz, hin zu Öffentlichkeit. Es zeigt sich immer mehr, dass die Erstellung nicht einmal selbsttätig vollzogen werden muss. Heutzutage ist jeder ohne freies Zutun zeitgleich potentieller Paparazzi und “Opfer” von Veröffentlichungen. Schlussendlich sehe ich in der Existenz der Spackeria vor allem die Verdeutlichung eben dieser Umstände. Alles kann öffentlich werden, so es interessiert - Schutzvorkehrungen bieten lediglich Verzögerung, wenn überhaupt.

Und doch ist niemand nackt und wehrlos ausgeliefert. Denn nichts ist so egal und wandelbar wie die eigene Identität. Keine Identität ohne Perspektiven, ohne subjektive Bewertungen, ohne Gesamtheit der vorhandenen Informationen und ihr Zusammenspiel.

Wer ist Sascha Lobo? Laut Google erfahre ich auf 339.000 Websites, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Die Wahrheit wohl kaum, die bleibt relativ, subjektiv und tatsächlich egal. Jeder Furz des noch so kleinen Neiders, Fanboys und ihm selbst findet sich irgendwo im digitalen Raum. Aus dieser Melange lässt sich vielleicht ein Destillat dessen erzeugen, was er AUCH ist, aber eben nicht Alles. Ein einzelner Mensch erzeugt in seinem Leben derart viele Informationen, dass er selbst nicht in der Lage ist, seine Identität ohne Relevanzverdrängung zu erfassen und auch dieser Restwert bleibt einzig eines: subjektiv.

Was Sascha Lobo indes beweist, ist ein neuer Weg des Datenschutz. Quasi-Anonymität durch Informationsüberfluss. Einzelinformationen über seine Person, haben eine geringe Halbwertszeit oder gehen direkt unter in der Überdosis auszuwertender “Fakten”. Hinzu kommt der schon vorhandene digitale Radiergummi, der Zeitstempel. An welchem Ort Sascha Lobo, am 23.05.1991 war, lässt sich vielleicht ansatzweise sicher herausfinden, ist aber für seine heutige Existenz von nebensächlicher Bedeutung.

Das Datenschutzsystem á la Lobo, geht noch weitere Wege. Validität von Information ist schwer nachzuweisen. Traue keiner Selbst- und keiner Fremdveröffentlichung - alles nur Schein. Und wenn sein Twitteraccount morgen den Beitritt zu Scientology verkündet… who knows but him? Dazu der haufenweise Bullshit zahlreicher Identitätsanmaßungen, die Verwirrung ist perfekt. Und doch ist ein Sascha Lobo greifbarer, als manch Kellerkind mit Pseudonym - bis zum Zeitpunkt einer Zwangsveröffentlichung. Heimlichkeit weckt Begehrlichkeiten, nach einer Enttarnung, ist das schickste Pseudonym nur mehr ein Garant von Rückverfolgbarkeit. Wobei auch hier der “Wahrheitsgehalt” von Information, dieselbe Nähe abbildet, die ein WoW-Avatar mit seinem Spieler haben dürfte.

Halbechte Anonymität lässt sich nur durch Langeweile erzeugen, durch Diskretion mittels Passivität. Ein Mensch der lediglich sein vegetatives Nervensystem benutzt, erzeugt keine beachtenswerten Daten, gewinnt aber auch nicht sonderlich viel Spaß am Leben. Veröffentlichte Saufbilder hingegen, beweisen zumindest die vorhandene Chance, dass hinter der digitalen Information, ein menschlicher Erzeuger steckt. So den 200 volltrunkenen Randalebildern ausreichend “Positivinformationen” gegenüberstehen, dürfte ein Arbeitsplatz dennoch realistisches Ziel bleiben. Was die Gesellschaft gerade lernt, ist die Erkenntnis, dass ein besoffener Charlie Sheen aus dem September 2010, durchaus ein vermögender Entertainer im Mai 2011 sein kann. Momentaufnahmen beschreiben Momente, nicht mehr.

Öffentlichkeit ist unser Preis, für die emanzipierte Teilnahme an der Gesellschaft, als Sender, Störer und Partizipant. Der Kontrollverlust hinterlässt einen so ohnmächtig, wie man ihn zu verstehen weiß. Begreift man die eigene Öffentlichkeit als Image, weiß man aus Schulzeiten, wie man damit umzugehen hat. Mobbing und Gerüchteküchen einerseits und aktive Kurskorrektur andererseits ergeben zumindest eine Annäherung an die gewünschte Außenwirkung seinerselbst. Kotze ich jeden Tag auf den Rathausplatz, ist meine Reputation schwerer zurückzuerobern, als kellnerte ich jeden Tag in der Caritas. Alles ist Nichts ist Alles, Spackeria lehrt einzig und allein, dass man sich dessen bewusst sein muss.

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Mistige 2 Prozent oder auch Splitter(im A****)Partei

Ich bin Claudius aus Hamburg und ich hatte ein Problem - Ich war unzufrieden mit “denen da oben”. Politisches Interesse gepaart mit Aversion gegenüber Politik(ern), zwingt einen zu bierseeligen Stammtischgesprächen, deren Effekt für die Weltgeschicke meist beschaulich verbleiben. Oder man wagt den Schritt in die Demotivation und schaut sich den Parteiproporz mal aus der Nähe an, um erneut zu resignieren…

Dann kam DIE Europawahl und nachfolgende Bundestagswahl und die ersten neugierigen Annäherungsersuche an das orangegefärbte, sympathisch-chaotische, politische Laientheater mündeten in meinem Parteibeitritt bei den Hamburger Piraten. Es lag (R)evolution in der Luft und herrschte allgemeine Euphorie, während man auf Wellen der Medienaufmerksamkeit ritt und seine digitale Dominanz in vollsten Zügen genoss…

…bis zum Kater und dem strafenden schwarzgelben Schlag in die Magengrube. Ein schwarzes Loch, obwohl wir doch in den Bundestag gehören und die Welt retten müssen. Realitätsabgleiche können sehr fade schmecken. Danach glichen die ersten Hamburger Stammtische dann auch eher einem Versehrten-Kabarett, mit gegenseitigem Wundenlecken. Resignation, Sinnsuche und Nickligkeiten kamen unangekündigt zu Besuch.

Dingdong, das Superwahljahr ist da, der Prinz hat sich wieder in eine Kröte verwandelt und die Hamburger Neuwahl weckte alte Hoffnungen - Großstadt und so. In urbanen Lagen - ohne Bundesthematik - da können wir Piraten doch mal unsere Progressivität in die Waagschale schmeissen. Aus Euphorieblasen lernt man eben nur schwer, wenngleich hinter vorgehaltener Hand auch realistische Einschätzungen, um die 3% erwartet wurden.

Es wurden nur 2,1%, wie sich auch in den anderen Bundesländern die Zahlen irgendwo zwischen 1,6 und 2,1% einpendelten. “Oh weh, die Welt geht unter - Alles ist vorbei” und “Wir haben zumindest kommunal oder bezirklich was erobert” waren die vornehmlichen Perspektiven, während sich immer routinierter dem politischen Alltag und (tatsächlich) weniger Trollerei gewidmet wurde.

Ich bin verdammt froh, was gerade passiert ist. Ich vergleiche uns nicht mit den Grünen, die einen idealen Nährboden, des politischen Umbruchs vorfanden und zeitgleich eine erste neue Kraft zwischen zwei Großparteien und der FDP waren. Die Welt war Ende der 70er in sich politischer oder negativ formuliert ideologisch umkämpfter. Wir machen heute, hier und jetzt das mit der vermeintlichen Hohlphrase: das mit der Vernunft.

Die Vorstellung, einige wenige wären zufällig in irgendwelche Rathäuser gestolpert, um dort ihre Feuertaufe zu erleben, während zeitgleich die Partei ihre zweite oder dritte Häutung erlebt…Puh!
Wir können von Glück sagen, dass unsere labile Zielfindung nicht durch solche Äußerlichkeiten torpediert wurde. Wir ziehen jetzt den klassischen, wohl aber gesunden Weg organischen Wachstums durch und beweisen uns sukzessiv in kleineren Parlamenten, ohne uns daran aufzureiben und Spaltprozesse weiter anzuheizen.

Nach dem krebsartigen Wachstum auf 12.000 Mitglieder ist jetzt endlich Zeit. Nicht die Zeit, um zu verschnaufen, sondern Zeit uns zu finden, zu kommunizieren und einen breiten Konsens auszuwürfeln. Da wartet noch jede Menge Streit und Herzblut auf uns. Allen Unkenrufen zum Trotz, sehe ich uns genauso wenig vor dem Untergang, wie vor der Aufgabe unserer Progressivität. Die Zeit und wir sind gemeinsam immer reifer, für die wirklich großen Aufgaben, die auf uns warten
> die Weltrettung, im Kleinen, im Großen und Mittendrin.

Zwei Prozent klingt so winzig, wie sie sind. Für mich fühlen sie sich nach einem gesunden Fundament, für soliden Programmausbau, Charakterentwicklung und wachsender dauerhafter Medienaufmerksamkeit an. Diese winzigen zwei Prozent nerven uns weit weniger, als die Etablierten. Und unsere wirkmächtigen USPs haben mit ein wenig Hege und Pflege, die Chance kräftige Blüten zu treiben.

Weil der Text schon so lang ist, benenne ich, welche großen Chancen ich für unsere Zukunft sehe:
1. Teil einer wachsenden internationalen Bewegung (PPI) in bisheriger Konkurrenzlosigkeit zu sein
2. Flüssige Demokratie derart zu wollen, dass wir so hitzig drüber streiten, dass wir sie irgendwann auch leben können.
3. Einen innerparteilichen Pluralismus derart nach Außen zu stülpen, dass immer mehr Menschen sich in uns erkennen.
4. Partizipation und Transparenz bis zur Schmerzgrenze abzufeiern und umso weniger angreifbar von Außen werden.
5. Kommunikation auf Augenhöhe auf ALLEN Kanälen.
6. MICH (und damit meine ich, jedenPiraten für sich individuell)

Wir brauchen keine Diskussion über Themenerweiterung oder Fokussierung, die Themen sind schon da, sie kommen zu uns und schließen einander nicht aus, solang wir sie weiterhin so demokratisch und hitzig diskutieren. Wir sind ein wachsender Organismus und arbeiten im laufenden Betrieb und da ist jede einzelne Wählerstimme, eine die es Ernst meint. Die Frage ist nicht, ob wir in ein Parlament einziehen, sondern wann und wo. Und jetzt lasst uns Hausaufgaben machen.

*UPDATE*
Weil ich das Alles immer nur aus dem Bauch heraus schreibe, braucht es auch diesmal ein PS.

Ich freue mich, in der Piratenpartei eine politische Heimat gefunden zu haben. Heimat im Sinne eines Bauplatzes auf dem ich selbst Architekt, Bauherr und Zimmermann spielen kann und kein Reihenhaus aus dem Katalog.
Ich will gestalten und das beginnt mit der innerparteilichen Strukturentwicklung als Grundlage für politische Meinungsbildung. Prozente oder Ämter sind finale Dekoration, aber in keinster Weise der vorrangige oder alleinige Antrieb. Mir ist die Sache Ernst genug, sie nicht zu verbissen anzugehen. Im Übrigen genieße ich diesen noch unbefleckten Zustand, DEN werden wir nie wieder zurück bekommen.

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Genderismus

Ich fühle mich genötigt, den mir vergönnten Adamsapfel zu nutzen, um einen bassigen Rülpser in die stetig widerkehrende Genderdebatte zu investieren. Zum Einstieg schickt sich die ebenso banale, wie aufrichtige Aussage “Ich liebe jeden Menschen, Arschlöcher aber weniger”.

Ich bemühe mich redlich, jedem Gegenüber mit größtmöglichem Respekt und Toleranz für sein Leben zu begegnen. Hierbei nutze ich nicht zwingend, die jeweils aktuellen Guidelines einer vorgeblichen political Correctness, sondern agiere frei und aus dem Bauch heraus. Wie dünn solches Eis ist, realisiert man just in dem Moment, in dem man zelebral seziert wird und die Fettnapfkaskade hinunterstürzt.

Mein Problem mit “dem Feminismus”, ist nicht eben dieser. Mein Problem ist die künstliche Frontenverschiebung. Ehe ich mich versehe, stehe ich ungewollt bei den “bösen chauvinistischen Sexisten”, mit denen ich am Allerwenigsten anfangen kann. Es ist, wie so oft - eine elitäre und aufgeklärte Gesellschaft kreist um sich selbst und verstrickt sich in Gezänk und Haarspalterei. Der eigentliche Gegner kratzt sich süffisant am Gemächt und gibt Mausi einen kleinen Klaps, um ihr zu bedeuten, dass sein Bier leer ist.

Jetzt hilft mein kleines Textchen nichts und niemandem, aber ich fühl mich ein ganz bißchen besser…und nächsten Dienstag helfe ich wieder zwei Viertklässlerinnen, ihr mathematisches Grundverständnis zu erlangen.

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Liquid Feedback

Transparenterweise gestehe ich meine kaum bis gar nicht vorhandene Liquid Feedback Aktivität. Meine Begründung “das ist alberne Scheisse” wird zunächst ein Lächeln auf die schmallippigen alubehüteten Gesichter (letztmalige Beleidigung in diesem Text) zaubern, welches ich sofort wegwische. Ich finde unsere Umsetzung und die aktuelle Legitimation Scheisse und unbrauchbar. Ich werde diese Instanz nicht kaufen - sie ist zerkratzt.

Nach dem rantigen Einstand versuche ich zu erklären. Ich war nach dem BPT in Bingen frohen Mutes, dass wir als Partei ein Zeichen setzen und flüssige Demokratie lernen, leben und lieben werden. Ich hoffte auf eine Weiterentwicklung hinsichtlich intuitiver Benutzeroberfläche und auf zielführende Meinungsbildung. Ich hoffte auf abstimmfähige Ergebnisse, ausgearbeitet von einer kompetenten und aktiven Nutzerschaft. Piraten, die sich mit Engagement, Motivation und Ahnung in ihre Themenbereiche stürzen, ausgestattet mit Delegationen und Stimmgewicht und die mein Vertrauen in progressive Programatik verwandeln.
Mir war von Anfang an klar, dass ich Liquid Feedback nur partiell wirklich aktiv füttern können würde. Auch halte ich mich nur in einigen Themen fit genug, sie mit qualifizierten Beiträgen und Anregungen derart zu pimpen, dass meine Mitarbeit notwendig wäre. Dazu kommt ein weniger ausgeprägtes Interesse für bestimmte Bereiche. Dort möchte ich zwar dennoch meine “Meinung” vertreten wissen, aber die Entscheidungsfindung nicht zwingend in Gänze nachverfolgen und abstimmen müssen.
Ich muss meine Nase nicht überall hineinstecken und gebe mein “Vertrauen auf Widerruf” gern her. Ich weiß um das Risiko, aber die Qualität und Reputation anderer Mitstreiter, wären mir temporäre Sicherheit genug.

Will damit sagen, dass ich wohl niemals hochfrequenter Partizipant von Liquid Feedback gewesen wäre, es aber sehr wohlwollend als Parteiinstrument gewünscht hätte. Zu gewissen Phasen des Freizeitüberschusses oder bei mir wichtigen Themen, wäre meine Passivität gesunken, um mich wirklich selbsttätig einzubringen. Die Gesamtheit der Ergebnisse, hätte voraussichtlich durchaus meinen Wünschen entsprochen oder mich zu mehr Engagement gezwungen. Im schlimmsten Fall, hätte ich eben gelernt, mich doch in der falschen Partei zu befinden (was ich nicht glaube).

Fortwährende Zugeständnisse und Kompromissfindungen haben meine Freude an LQFB geschmälert. Für Bedenkenträger und Skeptiker eingeführte Änderungen hinsichtlich Anonymität, Datenschutz und Historie haben (wen wundert´s) nicht dafür gesorgt, dass die Skeptik in Euphorie umschlägt oder das Ansehen dieses Tools gesteigert. Vielleicht ist mir die massenweise Mehrnutzung von vorigen Gegnern aber auch nur entgangen, doch gefühlt wurde unsere Piraten-Instanz zu Tode kuriert.
Kein Kompromiss wird dafür sorgen, dass LQFB-Gegner auf einmal zu hochaktive Nutzern werden, während zeitgleich die Frustrate bei den Befürwortern zu stetig fallender Nutzung führt.

Ich glaube noch immer an Liquid Democracy und ich glaube auch, dass Liquid Feedback das richtige Tool dafür ist - in seiner originären Variante. Vielleicht ist die Lösung des Interessenskonflikt viel einfacher, als die verhärteten Fronten glauben machen und die Zeit reif für einen Plan C:

Ein offenes Liquid Feedback, dessen Nutzung einen klar zuzuordnenden Benutzernamen (gern Klarnamen) und eine nachvollziehbare Historie erfordert. Die Teilnahme ist freiwillig, während der Mehrwert des Tools, durch seine Nutzung bewiesen oder eben widerlegt wird. Je größer die aktive, wie passive Beteiligung, desto repräsentiver die Ergebnisse…

…SELBST WENN das Tool (zunächst) keine legitimierten Meinungsbilder mit Satzungsrang liefern darf. Wenn genug Nutzer es leben lassen und Greifbares mit großer Zustimmung resultiert, dann haben die Anträge durchaus Potential auch auf Parteitagen positiv abgestimmt zu werden. Wenn sie dafür zuvor auf egal welchem Wege priorisiert werden müssen, um ihren Weg in die Abstimmung zu finden, dann gilt es hierfür ausreichend zu werben. Die Aufstiegschancen, des dann “korrekt” genutzten Tools bleiben gegeben, ohne es zuvor unsäglich kastriert zu haben.

Ein winziges PS.: Die geschilderte Variante könnte sich durchaus auch über die Partei hinaus öffnen und politisch interessierte Nicht-Piraten an der Meinunsbildung voll partizipieren lassen, so sie sich nicht nur anonym beteiligen wollen. Das wäre Politik auf Augenhöhe über jeglichen Parteiproporz hinweg. Bürgerbeteiligung und so…

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Heimvorteil

Beginnen wir mit einem gefühlten Konsens. Wir haben/wollen kein Delegiertensystem, sondern gelebte Basisdemokratie, die möglichst vielen eine aktive Teilnahme an politischer Meinungsbildung, Beschlussfassungen und Personenwahlen ermöglicht.
Ergänzen wir diese Annahme um einen unstrittigen Fakt. Der finanzielle und zeitliche Aufwand steigen mit der Distanz zwischen Heimat und Veranstaltungsort eines Parteitages.
Nun leiten wir daraus eine Vermutung ab. Die Wahl des Ortes bestimmt die Zusammensetzung der aktiven Teilnehmerschaft, mit einer potentiell größeren Beteiligung des ausrichtenden LV, der Anrainer und stetig abfallend, der weiter entfernten LVs (unter Berücksichtigung der LV-Größen).

Wider erwarten folgt nun kein Mimimi-Wehklagen über einen gefühlten Heimvorteil, verzerrte Ergebnisse und die möglichen Differenzen zwischen den verschiedenen LVs. Vielmehr versuche ich einen weiteren Konsens auszuloten. Wünschenswert wäre eine Möglichmachung einer breiteren und repräsentativeren Teilnahme aller gewillten Piraten - unabhängig von ihrem Wohnort, finanziellem Background und möglichst vielen weiteren Hemmnissen.
Je breiter der Querschnitt und je größer die Teilnahme an solchen Events ist, desto repräsentativer, legitimierter und weniger angreifbar wären sämtliche Ergebnisse.

Daher begrüße ich die Bestrebungen, den Bundesparteitag dezentral auszurichten und hoffe auf einen rechtssicheren und preiswerten Vorschlag diesbezüglich. In meiner Vorstellung ergänzen Satelitenparteitage, den zeitgleich in stets wechselnden LVs stattfinden “Mutterparteitag”. So gäbe es für alle Interessenten und diejenigen, die in der Nähe des eigentlichen Verantstaltungsortes wohnen, weiterhin die Möglichkeit zum überregionalen Austausch und Netzwerken. Auf der anderen Seite kann jeder LV oder mehrere gemeinsam kleinere Parteitage andocken. Die aktuellen Kommunikationslösungen, böten durchaus die Möglichkeit der Liveübertragung, Zuschaltung, Stimmabgabe und einer gemeinsamen TO. Der personelle Aufwand und die Strukturen hingegen wären eine logistische Meisterleistung, aber nicht unmöglich.
Ich vermute die gesamte Teilnehmerzahl wären um ein spürbares Drittel größer und die LVs fänden eine realistischere Gewichtung. Trotzdem werden es sich die “üblichen Verdächtigen” nicht nehmen lassen, den Haupt-BPT zu besuchen.

Nach einem Erstversuch lässt sich dieses Modell vielleicht sogar aufbohren. So könnte einmal jährlich ein LPT-Wochenende zeitgleich in allen LVs stattfinden. Der jeweils erste Tag, wäre ein synchronisierter programmatischer Bundesparteitag, während der zweite sich Landesthemen widmet. Nicht als Ersatz zu weiteren LPT/VBPT, sondern als fixe Ergänzung für mehr innerparteiliche Partizipation. Die Kosten dürften spürbar geringer ausfallen, während die Technik zeitgleich stabiler liefe.

Ich nenne es mal 6,3 Cent…frei zur Diskussion und werd mich gern bei der entsprechenden AG-Arbeit beteiligen.

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So sehen Sieger aus…

Ich war nicht in Heidenheim. Ich hatte eine glückliche familiäre Ausrede und eine unglückliche bettlägrige Erkältung als Ausrede. Dennoch war ich buffernderweise zu einem großen Teil live im Stream und verfolgte unsere Hashtags.

Bis auf Bernd haben wir nun einen komplett neuen Vorstand, dessen Altersdurchschnitt, dem Ex-Schatzmeister zum Trotz, erheblich gesunken ist. Wobei gefühltes Alter bekanntermaßen relativ ist. Mein Wunschvorstand kam nicht zustande. Tröstenderweise lag es nicht an meiner fehlenden Stimmabgabe.

Ich bin gewillt, dem demokratisch legitimierten Vorstand seine Chance zu geben und sperre mich nicht dagegen, mein Bauchgefühl widerlegt zu bekommen. Es liegt mir fern, den schlechten “Verlierer” zu spielen.
Leider übertrafen die ersten Pressestunts meinen Pessimismus in Wort und Bild. Ich versuche optische Ersteindrücke aus Be- und Verurteilungen auszuklammern und weiß, dass mir zuallerletzt Frisurenkommentare zustehen. Auch möchte ich Menschen nicht für eine Vorliebe für Anzüge verschubladen, wenngleich meine Augen eine gewisse Vorliebe für Passformen haben.
Viel mehr nährte sich meine Hoffnung, dass ein anzugtragender Vorsitzender einen Hauch mehr Seriösität in die Fotosammlung der Presseredaktionen trägt. Weit gefehlt. Auch nach einer Nacht Abstand empfinde ich Fremdscham für die Jubelposen und den speckigen Dreispitz, mit denen sich Sebastian Nerz ablichten ließ. Insbesondere vor dem Hintergrund, der hitzigen Vorwahlphase und der sensiblen Stimmungslage der Gesamtpartei, hätte eine winzige Nuance Demut und Besonnenheit durchaus für Pluspunkte sorgen können. Meine erste subjektive Assoziation war “Karneval im Festzelt”.

Zumindest erzeugt die Piratenpartei wieder Medienecho. Doch auch Worte taugen dazu Irritationen zu erzeugen. Ich seziere den Pressespiegel absichtlich nicht und schiebe die subjektiv so empfundenen Entgleisungen auf den überschwänglichen Endorphinhaushalt, Stress und Parteitagsübermüdung. Ansonsten müsste ich böse enttäuscht sein, über die präzise Mitnahme an Fettnäpfchen.

Sebastian, der du in BaWü offensichtlich großen Rückhalt genießt und auch auf Bundesebene 60% von dir zu überzeugen wußtest - meinen Segen hast du noch nicht. Ich hoffe “Geschlossenheit” und eine geeinte Partei sind mehr als Hohlphrasen deinerseits. Setzt sich das anfängliche medial erzeugte Top-down-Gefühl fort, sehe ich wenig Potential für Harmonie.

Mein zweiter Magengrimm nennt sich Kungler und eigentlich reicht dieses selbstgewählte (wenngleich ironische) Pseudonym, um mein Befremden zu erklären. Kungeln ist - auch augenzwinkernd - eine Mischung aus Penetranz, Opportunismus und Blendwerk.
Ja, auch mir wurden folgender Satz zugetragen: “der macht wirklich ne Menge und hängt sich rein”, aber eben auch “ich weiß, der ist total nervig und anstrengend und redet zuviel, aber eigentlich…”. Sorry, das reicht mir nicht. Es reicht mir auch nicht, wenn jemand vorgeblich selbstreflektiert mit seiner Penetranz kokettiert. Zur Selbstreflektion gehört auch der Wille zur Veränderung.
Als Hamburger mit Hang zum Größenwahn, bin ich dennoch großer Freund von Understatement und nicht ganz so dick aufgetragener Wichtigkeit. Meistens verbirgt sich hinter einem viel zitierten Netzwerk “wichtiger Medienvertreter” und besten “Kontakten in die Wirtschaft” viel lauwarme Luft. Ich will sehen - Dröhner haben wir nämlich genug in der Partei, davon hebt man sich auch durch ein bißchen vorsichtiges FDP-Gebashe nicht ab.
Also Matthias Schrade, tue gern Gutes und rede drüber, aber bring mich gern dazu, dir auch zuhören zu wollen.

Danke, Bitte und sorry für den Rant zum Montag. Ich lass es lieber raus, als im Hintergrund zu diskreditieren.

PS.:
Einige Personalien im Restvorstand haben mir durchaus ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und/oder einen Hoffnungsschimmer gesetzt. Und was immer passiert, die nächsten 365 Tage hab ich mir durchaus auch vorgenommen, die eigene Nase zu massieren.

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We can haz Parteivorsitzenden (Lobhudelei)

Dings steht vor der Tür und etliche Piraten betreiben den Versuch von RL-Politik im beschaulichen Heidenheim. Ich werde dieses Mal, aus besten Gründen, nicht dabei sein - Onkelfreuden gehen vor Parteiterror. Chemnitz und viele LV-Wahlprogramme brachten erste thematische Erweiterungen und sorgten für Dikussionsstoff. Dieser Parteitag wird sich vornehmlich der Wachablösung im Vorstand widmen und wenn Zeit bleibt auch noch ein paar Punkte ins Programm diktieren.

Die Zäsur macht sich wohl am meisten an der Nichtkandidatur, des “ewigen Vorsitzenden” und seines “Kronprinzen” fest (an dieser Stelle sei auf Kritik verzichtet). In jedem Fall wird der nächste Vorstand einen gänzlich anderen Charakter besitzen und mit Chance für neuen Vortrieb auf unseren wohlbekannten Dauerbaustellen sorgen.

Der Tanz auf der Rasierklinge hat just begonnen. Es gilt den Beweis anzutreten, dass die Piratenpartei nicht nur keine Eintagsfliege ist (der Anfang von 2011 hat dafür ein Fundament gegossen), sondern vielmehr eine tatsächliche Bereicherung für die Demokratie in diesem Land (und weltweit) und die Freiheit seiner Einwohner darstellt.

Wie man mit nur genug Selbstaufgabe vom idealistischen Hoffnungsträger zur temporären Volkspartei wird, können wir von den Grünen lernen und dürfen diesen Fehler gern vermeiden. Wie man eine fade Mainstreamsuppe kocht und sich nur mehr gegenseitig das Wasser abgräbt, ohne originelle Zukunftskonzepte aufzuzeigen, lehren die Etablierten. Der umgekehrten Weg, von libertärer Kraft (wenngleich oft nur simuliert) zur belanglosen Lobbysplittergruppe ist gelb gestrichen. Jetzt gilt es: Brust raus, Bauch rein und oranges Freiheits-Profil zeigen.

Die Bewerberliste für die verschiedenen Vorstandsämter ist ähnlich lang, wie typenarm. Ich widme mich lediglich unserem höchsten Parteiamt, dem Vorsitzenden und mache es kurz:

CHRISTOPHER LAUER ist IMHO die einzig zielführende Wahl für dieses Amt.

Ginge es nach “viel Feind, viel Ehr” wäre sein Wahlsieg schon eingetütet. Zählte “Arschaufriss und Präsenz vor allerorts” bliebe wenig Konkurrenz. Gewönne man mit dem Adelstitel “Medienhure”…keine Zweifel offen.

Leider aber sind genau diese Bereiche - und das erschließt sich mir nicht - sein Nachteilepaket. Der junge Kerl hat sich innerhalb eines eher beschaulich wirkenden Vorstands und wider den alteingesessenen Konservativismus die Hörner abgestoßen und züchtete auch dadurch seine Gegnerschaft. Wie so oft wirkt Aktivität und Zieltreue einschüchternd und führt zu mehr Abwehrverhalten, als bei passiver Aussitzerei.

Der Berliner Titelaspirant hat Profil entwickelt. Profil eckt an. Seine Unterstützer (z.B. ich) wissen um die auch ihm verwehrte Unfehlbarkeit, aber sie anerkennen die Lernbereitschaft, Wandlungsfähigkeit und (ja genau, auch die) Kompromissbereitschaft. Christopher hatte die wohl am hitzigsten ausgetragenen Tanzbereiche zu beackern und doch kriegte er früher oder später die nötigen Kurven, zu einer befriedeten Basis. Ich bin froh über genau seine Attribute. Sie bedeuten Verlässlichkeit, statt Fähnchen im Wind. Mein größter Wunsch allerdings ist, dass seine Energie nicht mehr für innerpolitisches Geharke verschwendet wird, sondern brauchbar genutzt wird, um politische Mitbewerber in Schach zu halten, billige politische Zugeständnisse zu entlarven und unsere gemeinsam beschlossenen Ziele in die Welt zu tragen. DAS ist wohl, was uns zuletzt am meisten fehlte: Wir fanden kaum statt.

Wir brauchen als Vorsitzenden einen standhaften Kommunikator mit Charakter, der nach Innen, wie Außen wirkt und den Rest unserer Bagage zum mitmachen anstiftet. Wir müssen gesehen werden und endlich den zweiten Gang finden, sonst verharren wir im politischen Nirvana als kleine Freiheitsanekdote. Der Herr Lauer kann das.

Und nein, ich halte ihn nicht für einen Heiligen. Ich kann hervorragend anderer Meinung sein, als er oder mit ihm rumfrotzeln und ihn sogar kritisieren (ohne das sein Telefon laut wird). Lauer hat (unsere) Ziele und Lauer tauscht sich (weit über persönliche Präferenzen hinaus) mit verschiedensten Piraten aus und ich konnte sogar selbstreflektive Bestrebungen bei ihm ausmachen, die seinen satanischen Ruf pulverisieren.

Vor allem aber verfügt er über einen shitstormresistenten Teflonschild, so dass wir über die volle Amtszeit hinweg mit seiner Performance planen können. Einer Performance, die insbesondere unserem größten (wenngleich zerredeten und ausgebremsten) politischen USP dient: Liquid Democracy. Wenn wir politisch unverzichtbar werden wollen und Partizipation und Transparenz in unserer Demokratie verankern wollen, dürfen wir dieses Baby nicht verhungern lassen und müssen es endlich freilassen. Der Schmidtlepp stünde dem sicher nicht im Weg.

Zuletzt mein Apell:

Springt wir über unseren Schatten und wählen, was uns am meisten voranbrächte. Persönliche Animositäten und liebevoll gehegtes Mimimi helfen uns ebensowenig, wie ein blasser Vorstand. Wählen wir Christopher Lauer und halten die Piraten wählbar!

Zuallerletzt mein PS.:

Zur letzten Vorstandswahl wurde unfassbar viel Zeit mit der Filetierung von offensichtlichst Chancenlosen oder Spaßberwerbern vergeudet. Dieser Aufwand schießt an allen Zielen vorbei und darf meine BPT-Teilnahme via Stream gern kurzweilig halten.

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