Barcamp Hamburg aka. #BCHH11
Es gibt nur wenig, was mich nach Hamburg Bramfeld verschlägt. Insbesondere 70er Jahre Architektur taugt noch weniger als Lockmittel. Und doch verbrachte ich zwei Tage in Folge am Rande des HVV-Netz, denn es war Barcamp - in den heiligen Hallen von OTTO.
Und so begab ich mich schon das vierte Mal unter eine Horde Nerds, Webfuzzis und irgendwas mit Medien, um mir meine Synapsen mit Wissenszuwachs und anregenden Impulsen zu vergolden.
Dieses Mal war ein qualitativer Quantensprung in mehrfacher Hinsicht. Der Frauenanteil steigt ähnlich spürbar, wie sich auch das Publikum als immer weniger homogen darstellt. Ich begrüße das, denn auch darin liegt die diesmal sehr hochwertige und bunte Sammlung an Sessions begründet. Mehr als einmal fiel die Entscheidung sehr schwer in welch überfülltem Raum man auf Sauerstoffentzug geht. Gelohnt hat es sich fast immer.
Von früh bis spät gemästet mit Leckereien umgeben von netten und/oder interessanten Personen unkonferiert es sich etliche Stunden am Stück und ich darf diesmal nicht über opportune Firmenselbstdarstellungen meckern, die das Barcamp für aufdringliches Marketing missbrauchen wollen. Dieses Mal standen Ideen und Diskussionen im Vordergrund - präsentiert von durchaus eloquenten Vortragenden.
Ein bißchen Wehmut umtreibt mich dennoch, denn wider meine Planung, habe ich erneut keinen Slot besetzt, um selbst eine Session zu halten und das Barcamp mit meinen Geistesblitzen zu belästigen. Aber das nehme ich mir jetzt fest für das nächste Mal vor.
Mein Dank geht an das Orgateam, dass sich nun teilweise in den verdienten “Barcampruhestand” begibt. Hamburg gewinnt durch diese Veranstaltung!!!
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